Fünf gute
Gründe für die schwäbische mund.art
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SCHWÄBISCH ist ein altes Kulturgut. Es lebt noch und
ist erhaltenswert, weil es das Leben bereichert. Auch wäre
es schade, wenn man Texte von Blau, Troll und anderen
großen Dichtern in 100 Jahren nicht mehr verstünde.
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SCHWÄBISCH ist ein Stück Heimat. Wer einmal längere
Zeit in anderen Ländern oder auf anderen Kontinenten war,
der lacht nicht mehr über das Wort Heimat. Wer fern der
Heimat war, der hat erfahren, wie sehr der Klang der
Heimatsprache ans Herz geht. Heimat ist nicht nur Wald und
Feld, Berg und Tal, Stadt und Dorf. Heimat bedeutet
vielmehr auch Menschen mit ihrer eigenen Sprache, unserer
Sprache. Wer eine solche Heimat hat, kann sich glücklich
schätzen.
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SCHWÄBISCH ist persönlich. Es hilft uns, aus der Masse
heraus unsere Persönlichkeit zu wahren. Individualisten
sind jene, die schwäbisch schwätzet, bewusst oder
unbewusst. Sie haben ihre seine eigene, individuelle
Sprache: privat, in der Freundschaft, in der Liebe und in
der Öffentlichkeit. Nicht jeder hat eine solche Sprache.
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SCHWÄBISCH ist sozial. Es verbindet. Es ist eine
gemeinsame Ebene, selbst wenn der eine "an Bsondrer"
und der andere "an Gwehnlicher" Mitmensch ist. Im
Schwäbischen gilt der Mensch noch als Mensch und nicht als
Amt.
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SCHWÄBISCH mit seinem Alemannischen Stamm ist nicht
nur Brücke zu anderen Menschen, es ist auch eine Brücke zu
anderen Nationen. Es verbindet uns mit dem Elsaß, der
deutschsprachigen Schweiz, dem Vorarlberg und einem Teil
Badens. In all diesen Gegenden sind Alemannen zuhause:
international, modern, europäisch, aufgeschlossen für
andere, aber auch mit einem gesunden Selbstbewusstsein
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